Was meint iXi zu äußeren Verletzungen?

Verletzungen gibt es vor allem, wenn Pferde zeitweise untereinander Kontakt haben aber nicht dauerhaft zusammen in der Herde gehalten werden. Dort gibt es in der Regel eine stabile Rangfolge und keine Verletzungen mehr.

Es sind Rangeleien, Spiele oder übermütiges Toben, die häufig zu Biss- oder Schlagverletzungen führ

Wunden, die nicht aufklaffen, kann man zumeist getrost beobachten.

Die meisten heilen am besten ganz ohne Behandlung.

Vorraussetzung ist allerdings, dass das Pferd eine gültige Tetanusimpfung besitzt.

Wenn die Wunde stark verschmutzt ist, kann man sie am Anfang ruhig mit Leitungswasser reinigen.

Wenn es eine Wundinfektion gibt, dann schwillt nicht nur das direkt an die Wunde angrenzende Gewebe an, was zu einem normalen Heilungsprozess gehört, sondern die Schwellung wird sehr stark und weitläufig, was man dann als „Einschuss“ bzw. der Tierarzt als Phlegmone bezeichnet.

Dann muss der Tierarzt kommen, der diese dann am besten umgehend mit einem Antibiotikum behandelt.

Viele Salben und Wundmittel reizen das Wundgewebe und Pferde reagieren sehr leicht mit überschießender Wundheilung, was man dann auch „wildes Fleisch“ nennt. Hier gilt, weniger ist mehr!

Im Sommer, wenn es viele Fliegen gibt, sollte man eine Wundfläche aber doch lieber abdecken, sei es durch eine abdeckende, milde Salbe wie eine fette Zinkpaste oder durch einen leichten Verband, der nicht mit der Wunde verklebt. Sehr gut sind Hydrokolloidwundkompressen, die man auch in größeren Ausmaßen bekommt.

Klaffende Wunden, Wunden um den Huf herum oder am Auge müssen umgehend vom Tierarzt versorgt werden der diese am besten gleich näht oder in manchen Fällen auch mit einem Wundkleber verschließt. Klammern sollte man ablehnen, da diese zwar sehr beliebt bei manchen Tierärzten sind aber sehr unangenehm für das Pferd und auch Narben hinterlassen, vor allem, wenn es versucht, sie zu entfernen!

 Falls sich ein Fremdkörper in die Haut gebohrt hat, ein Ast oder Zaunstück vielleicht, sollte man es nicht selber entfernen, sondern dies den Tierarzt machen lassen, da beim Herausziehen eine starke Blutung entstehen kann.

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