Ein Beispiel

 

Sie gehen mit Ihrem Hund zum Tierarzt weil er an der Pfote plötzlich blutet. Sie sind aufgeregt und Ihr Hund spürt das und ist ebenfalls nervös.

 

Sie kommen bald dran und die Tierärztin nimmt Ihre Nervosität zum Anlass, die Dramatik der Situation zu verstärken, indem sie sagt, dass die Verletzung sehr wahrscheinlich schlimm sei und das Tier am besten sofort in Narkose gelegt werden muss um es genau zu untersuchen und ordentlich zu versorgen. Sie sagen zu allem ja ohne nachzufragen, denn Sie wollen ja Ihrem Hund sofort helfen und das Beste für Ihr Tier.

Ihnen wird gesagt, sie können Ihr Tier in 4 Stunden wieder abholen. Als Sie wiederkommen, trägt Ihr Hund einen kleinen Verband und ist wieder ganz munter. Er hatte sich wohl eine Kralle beim Spielen abgebrochen, die ist jetzt gekürzt und das Tier mit Antibiotika, mit Schmerzmitteln sowie oft auch noch homöopathisch behandelt. Und Sie sollten am nächsten Tag zum Verbandswechsel und weiteren Injektionen kommen. Sie sind froh, dass nichts Schlimmeres passiert und Ihr Hund wieder munter ist – bis Sie die Rechnung sehen:

Leistungen: Untersuchung, Narkose, Wundbehandlung, eventuell eine kleine Operation, Verband sowie 3 Injektionen. Das macht grob überschlagen mindestens 150 Euro bis jetzt.

...und dann viel später stellen Sie sich manche Fragen - die Sie jetzt auch iXi stellen können.

Eine der Fragen wäre zum Beispiel, ob die Behandlung in diesem Umfang notwendig war.  

Und eine weitere, ob das, was meinem Tier passiert ist, in ähnlicher Form auch mir selber passieren könnte und wie ich darauf wohl reagieren und wie es behandelt würde.

iXi’s Antwort wäre: ja, denn Sie könnten sich auch einen Fingernagel einreißen, der dann auch etwas blutet und erst einmal weh tut.

Was würden Sie tun?

Ohne zum Arzt zu gehen, schneiden Sie sehr wahrscheinlich das abstehende Stück so gut es geht ab und kleben vielleicht kurzzeitig ein Pflaster drüber.

Kein Arzt, keine Narkose, keine OP, kein Antibiotikum, kein Schmerzmittel keine Homöopathie und kein Verband...

Das aber ist genau das gleiche, was Ihrem Hund passiert ist!

Die Behandlung hätte auch ähnlich sein können. Die betroffene Kralle kann man an dem abgebrochenen Stück leicht kürzen, damit sie nicht auf den Boden kommt bei Bewegung und schmerzt. Der Rest erledigt sich fast immer von selbst, da Ihr Hund ja auch selbst daran leckt und das abgebrochene Krallenstück abknabbert. Wenn aber die Kralle ganz abgebrochen ist und nur noch der Krallenstumpf vorhanden ist, blutet es manchmal noch ein wenig. Da hilft vorübergehend einen saugfähigen Verband aus der Hausapotheke. Wenn die Kralle etwas nachgewachsen ist, ist alles vergessen.

Selten kommt es vor, dass die Kralle senkrecht eingerissen ist. Dann kann es sein, dass der Spalt mit herauswächst und sich durch die entstehende Hebelwirkung bei Belastung vergrößert. In diesem Fall muss man die Kralle eine Zeitlang kürzer als die anderen halten.

Antibiotika? Nur bei einer Infektion des Krallenbettes, was sich durch eine starke Schwellung und Schmerzen bemerkbar machen würde. Ihr Hund würde nicht mehr auf die Pfote treten wollen. Das kommt aber so gut wie nie vor. Und der Fingernagel sowie die Kralle wächst nach.

Genau die Behandlung können auch SIE bekommen, indem Sie das Grundwissen haben oder auch iXi fragen und dann die richtigen Fragen stellen oder gar eine Behandlung ablehnen könnten.

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