Meerschweinchen in natürlicher Umgebung

Ursprünglich sind unsere Meerschweinchen in Mittel- und Südamerika beheimatet. Wildmeerschweinchen leben in kleineren Familiengruppen und nutzen Höhlen, die sie allerdings nicht selber graben. Sie sind auch keine Tiere, die immer unterirdisch leben. Sie nutzen die Höhlen wie auch dichte Gebüsche lediglich als Versteck. Meerschweinchen sind dämmerungsaktiv, in der Morgen- und Abenddämmerung verbringen sie einen großen Teil mit der Nahrungsaufnahme.

Die Hauptnahrung von Meerschweinchen in ihrer Heimat sind Gräser, Kräuter sowie andere Grünpflanzen. In Peru wurden sie von den Menschen schon vor ungefähr 3000 Jahren domestiziert und als Fleischlieferanten und Opfertiere genutzt. Auch heute noch ist das Meerschweinchen dort ein wichtiger Fleischlieferant und der Verzehr eines Meerschweinchens gilt als so normal, wie hier der Verzehr eines Brathähnchens.

Meerschweinchen sind echte Gruppentiere. Wie ihre wilden Verwandten, so möchten auch unsere domestizierten Meerschweinchen in großen Gruppen zusammen leben. Sie müssen immer mindestens einen Artgenossen um sich haben. Eine richtig tolle Truppe wird es allerdings erst, ab einer Gruppengröße von vier und mehr Meerschweinchen. Zusammen erkunden sie eine ungewohnte Umgebung, geben sich Sicherheit, quieken sich an und reden miteinander, schlafen nah beieinander und fressen zusammen.

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